Meine Vorsätze für die Fastenzeit

Nun ist es wieder so weit. Heute ist Aschermittwoch und damit beginnt die 40-tägige Fastenzeit. Aus diesem Anlass möchte ich meine Gedanken mit Euch teilen, die natürlich nur auf meinen persönlichen Erfahrungen und Einstellungen beruhen.

Die Fastenzeit ist eine Zeit der Umkehr und Buße, in der wir unsere eigenen Handlungen hinterfragen und versuchen sollen den Willen Gottes zu erkennen.

Das Fasten verdeutlicht uns die Vergänglichkeit des Lebens. Nahrung bedeutet Leben – Vollkommener Verzicht, den Tod. In der Messe am Aschermittwoch erhält man das Aschekreuz mit den Worten „Mensch bedenke, dass Du Staub bist und zum Staub zurückkehrst.“ Auch wenn wir in unserer heutigen Gesellschaft keinerlei Grenzen mehr akzeptieren wollen und den Tod künstlich weiter hinauszuzögern versuchen, so ist es unumgänglich, dass man Sterben wird. Das ist aber nicht die einzige Botschaft der Fastenzeit, sondern sie liegt vielmehr in der Buße und der Vergebung der Sünden. Jeder macht Fehler, doch wer aufrichtigen Herzens Reue empfindet, dem wird vergeben und der darf neu beginnen.

Die Fastenzeit ist die Vorbereitung auf Ostern. Als gläubige Christin möchte ich mich in dieser Zeit besonders auf DAS Hochfest der katholischen Kirche vorbereiten – Die Auferstehung Christi. Aber die Bedeutung von Ostern für mich und andere zu beschreiben, würde den Rahmen dieses Beitrags sprengen.

Daher also zurück zur Fastenzeit.

Ich finde es einen unglaublich wichtigen Gedanken einmal bewusst auf etwas zu verzichten. Seien wir doch mal ehrlich, wir leben im ständigen Überfluss. Und da nehme ich mich selbst nicht aus. Wie oft stehe ich im Supermarkt und ärgere mich, wenn um 19.30 Uhr nicht mehr das komplette Angebot vorhanden ist. Oder verschwende Wasser beim Abwasch, weil der eine Liter mehr oder weniger preislich sowieso nicht auffällt. Gleichzeitig weiß ich manchmal auch mein Steak nicht mehr richtig zu schätzen, nachdem der tägliche Fleischverzehr selbstverständlich geworden ist.

Da kommt doch die Fastenzeit gerade richtig! Aber was soll ich dieses Mal fasten?

Diese Frage stellt sich mir jedes Jahr aufs Neue. In der Kindheit waren es Süßigkeiten, später dann Chips und TV-Konsum. Manchmal habe ich mich auch selbst dabei ertappt, wie ich mir den Vorsatz nahm auf etwas zu verzichten, was für mich keine sonderliche Entbehrung darstellte. Ich habe mich belogen, was bestimmt auf mein damaliges Alter zurückzuführen ist.

Inzwischen lebe ich nach den Worten von Papst Franziskus: „Wahre Armut schmerzt“. Ich möchte mich einer Herausforderung stellen. Dass ich dabei nicht wie Jesus in der Wüste für 40 Tage auf Nahrung verzichten kann, ist klar. Ich möchte aber auch nicht nur mein Gewissen beruhigen und „halt mal Mitmachen“.

Es war schwer für mich eine wirkliche Entbehrung zu finden. Kaffee trinke ich nicht, Alkohol auch nur sehr wenig. Selbst Süßigkeiten esse ich nicht mehr so viele wie früher. Letztendlich bin ich zu dem Entschluss gekommen, dass der eigentliche Sinn der Fastenzeit für mich nicht unbedingt bei dem Verzicht von Essen liegen muss. Natürlich werde ich versuchen meine Lebensmittel wieder richtig zu schätzen und jetzt auch nicht allzu viel zu Essen während der Fastenzeit, aber ich möchte diese Tage in besonderem Maße meinen Mitmenschen widmen.

Was heißt das für mich?

Im stressigen Alltag vergisst man einfach so oft sich zu bedanken, andere bewusst zu grüßen oder noch viel banaler, einfach mal zu Lächeln. Blicken wir uns doch mal um. Die Menschen hasten von Termin zu Termin, dabei immer unter Zeitdruck. Auch hier nehme ich mich nicht aus. Wir bekommen einen Tunnelblick und nehmen unsere Umwelt gar nicht mehr richtig wahr. Ich will wieder bewusster und offener durchs Leben gehen und nutze somit die Fastenzeit als „Starthilfe“ und Motivation.

Natürlich ist es für mich eine Selbstverständlichkeit einer alten Dame einen Platz im Bus anzubieten oder einer Mutter mit Kinderwagen beim Einsteigen zu helfen. Bei so offensichtlichen Dingen, helfen die meisten gerne. Mir geht es aber um die kleinen Gesten und Momente im Alltag. Es tut mir doch nicht weh, wenn ich Fremden freundlich begegne, sie anlächle oder einen schönen Tag wünsche. Das schlimmste, was mir passieren kann ist, dass man mich entgeistert anblickt. Wenn ich aber auch nur ein Lächeln zurückgeschenkt bekomme, dann hat es sich doch schon gelohnt! Wer weiß, vielleicht fühlt sich mein Gegenüber sogar selbst dadurch ermutigt auch jemand anderes eine solche kleine Aufmerksamkeit zu schenken. Mein Wunsch mag utopisch klingen, aber einen Versuch ist es mir definitiv wert.

Gleichzeitig habe ich mir auch vorgenommen, mich nicht mehr so schnell über andere zu ärgern. Die langsame Frau am Postschalter, der Straßenbahnfahrer, der mich nicht mehr einsteigen lässt, oder mein Mann, der mal wieder Frühlingszwiebeln statt Porree mitbringt 😉. Viel zu oft habe ich mir von solchen Nichtigkeiten die Stimmung vermiesen lassen und manchmal fiel dabei in Gedanken auch das ein oder andere spanische Schimpfwort.

Das braucht es doch eigentlich gar nicht und am Ende bin nur ich es, die ein ungutes Gefühl davon trägt.
In fast allen Fällen kennt man doch gar nicht die Hintergründe eines solchen Verhaltens und urteilt trotzdem viel zu schnell. Jeder hat mal einen schlechten Tag, auch ich. Vielmehr möchte ich in solchen Momenten auf meinen ersten Vorsatz zurückgreifen und meinem Gegenüber Verständnis und Freundlichkeit schenken.

Bewusster Leben, mehr Einfühlungsvermögen und ein Quäntchen mehr Freundlichkeit im Alltag, das sind also meine Vorsätze für die Fastenzeit. Dass ich nicht alles genauso werde umsetzen können, ist mir klar. Das würde schon an Perfektion grenzen, die vielleicht auch nicht unbedingt erstrebenswert ist. Wichtig ist mir, dass ich mich anstrengen muss, viel mehr, als wenn ich auf ein gewisses Lebensmittel verzichten würde. Gleichzeitig tue ich dabei nicht nur mir etwas Gutes, sondern vor allem, und das ist eigentlich so viel wichtiger, anderen Menschen. Ich möchte mein Herz öffnen, denn das Herz ist der Ort, an dem wir Gott begegnen.

Und was fastet Ihr?

Herzlichst,
Eure Antonia

 

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Rösti – Die perfekte Resteverwertung

Deftig & Schnell

Ein Gericht, wie es einfacher kaum geht. Hier ist nichts elegant drapiert und es wurde auch nicht darauf geachtet, dass es #healthy sein muss. Das ist ein Rezept für den Alltag, wie wir ihn alle kennen – Keine Lust auf ein Kochspektakel, aber einen knurrenden Magen.

Die benötigten Zutaten findet man eigentlich immer im Kühlschrank. Außerdem regt dieses Rezept so schön zur Resteverwertung an:
Ihr könntet beispielsweise noch ein Spiegelei aufs Rösti geben oder eine Tomate kurz vor Schluss noch gewürfelt mit in die Pfanne geben… es gibt keine Grenzen 😉

Besonders gerne mache ich das Rezept aber, wenn ich Kartoffeln übrig habe und spare mir damit auch noch den ersten Schritt.

Manchmal braucht man einfach einen kleinen Denk- bzw. Kochanstoß, daher möchte ich dieses schnelle und deftige Rezept mit Euch teilen!

Was Ihr braucht:

500 g mehlig kochende Kartoffeln | 2 TL Olivenöl | 1 rote Zwiebel | ½ rote Paprika | 50 g Speck (gewürfelt o. in Streifen)| 50 g geriebener Cheddar | Etwas fein gehackten Schnittlauch | Salz & Pfeffer

Zusätzlich:

ca. 20 Min. Zubereitung | Für 2 Portionen

Los geht’s:

  1. Zuerst schält Ihr die Kartoffeln und schneidet sie in mundgerechte Stücke. Bringt einen Topf mit Salzwasser zum Kochen und lasst die Kartoffeln ca. 10 Minuten kochen. Danach gießt Ihr sie ab.
  2. In der Zwischenzeit hackt ihr Zwiebel und Paprika in feine Würfel und gebt sie zusammen mit dem Olivenöl in eine heiße Pfanne. Bratet sie für 5 Minuten bei mittlerer Hitze an. Danach gebt Ihr den Speck dazu und würzt alles kräftig mit Salz und Pfeffer. Jetzt nochmal für 5 Minuten unter gelegentlichem Rühren weiterbraten lassen.
  3. Als nächstes werden die gekochten Kartoffeln in die Pfanne dazugegeben und wieder unter gelegentlichem Rühren bei starker Hitze für 10 Minuten gebraten.
  4. Zu guter Letzt verteilt Ihr Euren Rösti auf vorgewärmten Tellern (Tipp: Das geht ganz einfach in der Mikrowelle und wirkt doch Wunder!). Bestreut ihn nun mit reichlich geriebenem Cheddar und Schnittlauch.

Genießt es, ohne dabei ein schlechtes Gewissen zu haben!

Rösti Rezept

Meine Lieblingsoutfits im Januar

Und so schnell ist nun auch der erste Monat im Jahr 2018 vergangen. Naja, mehr oder weniger schnell fühlte sich dieser Januar an. Teilweise auch schleppend, denn es gab so viel zu tun. Sowohl in der Agentur, als auch privat.

Es wurden Jahrespläne erstellt, Neujahrsempfänge besucht (siehe hier) und wir haben endlich die perfekte Wohnung gefunden. Alles in allem ein erfolgreicher Monat!

Meine Outfitwahl war in diesem Januar bunt gemischt, immer dem Anlass entsprechend also. Nachdem das Wetter auch recht mild ausfiel, konnte ich teilweise schon fast zur frühlingshaften Garderobe greifen.

 

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Aber mein liebstes Accessoire konntet Ihr auf jedem der Outfitbilder entdecken – nämlich meine neue Brille von Ted Baker! Ich bin immer noch wahnsinnig begeistert und freue mich, endlich das richtige Gestell für mich gefunden zu haben.

Alles Liebe für den Februar,
Eure Antonia ❤

(Bitte entschuldigt die Qualität der Bilder – ab Ende Februar genieße ich dann verbesserte Lichtverhältnisse in der neuen Wohnung!!)

 

Residenzschloss Dresden – Blick hinter die Kulissen

Ich kann mich noch gut daran erinnern, als ich das erste Mal das historische Grüne Gewölbe besichtigt habe. Es sind schon einige Jahre seitdem vergangen, aber dieser Besuch hat einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Bei jedem meiner Aufenthalte in Dresden habe ich mir eine der Ausstellungen oder zu ganz motivierten Zeiten auch mal das ganze Schloss angesehen.

Aus dem Staunen bin ich dabei aber nie herausgekommen und werde es wohl auch nicht.

Besuch Residenzschloss 2017

 

Immer wieder werde ich gefragt, wie es denn sein muss, durch Dresden und insbesondere durch das Residenzschloss zu gehen. Im Bewusstsein, dass vieles von meinen Vorfahren geschaffen wurde. Diese Frage ist für mich relativ leicht zu beantworten: Auf der einen Seite werde ich wahnsinnig demütig. Denn was sind meine Errungenschaften im Vergleich zu dem, was andere vor mir erschaffen haben?

Auf der anderen Seite – und die ist noch viel wichtiger – laufe ich auch nicht mit dem Gedanken herum, dass dieses oder jenes Bauwerk von irgendwelche Ahnen errichtet wurde, sondern ich erfreue mich einfach daran.

Eines unterscheidet mich aber wahrscheinlich doch von den „Einheimischen“. Ich kann mich an dem Anblick dieser Stadt nie satt sehen und werde sie auch nie als selbstverständlich erachten, so wie es mir in München vielleicht manchmal erging.
Nun aber wieder zurück zum Residenzschloss.

Wir hatten die unglaubliche Ehre zum Neujahrsempfang des Vereins der Freunde des Grünen Gewölbes eingeladen worden zu sein, die sich dem Erhalt und der Erweiterung dieser Kunstsammlung widmen. Ihr Ziel ist es, möglichst vielen Menschen die Geschichte rund um das Residenzschloss näher zu bringen. Dabei werben sie national und international um Mitglieder und Unterstützer.

Im Zuge dieses Empfangs bekamen wir Einblicke in Bereiche des Schlosses, die noch aufgebaut und restauriert werden. Es werden Bemühungen unternommen, die hätte ich nie für möglich gehalten, um weitere, bisher noch zerstörte, Bereiche für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen. (Nachdem es sich noch um „geheime“ Orte handelt, konnte ich keine Bilder machen, aber auf einem der Bilder könnt Ihr den Zustand leicht erahnen 😉 )

So durften wir den Nord- und den Westflügel besichtigen. Letzterer soll bis 2020 fertig gestellt werden, wovon ich aber noch nicht gänzlich überzeugt wurde. Nur mit sehr viel Fantasie konnten wir uns die geplanten Räume vorstellen. Wir stiegen auf Gerüste und bekamen interessante Einblicke in die Arbeit von Künstlern, Architekten und den Mitarbeitern der Denkmalpflege.

Dort wo jetzt noch eine riesige Baustelle zu finden ist, sollen in nur ein paar Jahren bzw. Monaten die ehemaligen Prunkräume August des Starken, wie zum Beispiel sein Thronsaal und sein Schlafgemach, entstehen. Verrückt!

Einen kleinen Blick konnte ich bereits auf seinen Thron werfen. Die Frage, ob ich einmal Probe Sitzen dürfe, musste ich mir dann aber doch verkneifen.

Traurig und lustig zugleich war die Tatsache, dass die Verantwortlichen sich bereits jetzt Gedanken dazu machen, wie sie Selfies vor dem Thron und dem ehemaligen Bett August des Starken unterbinden können. Damit wollen sie erreichen, dass doch eine gewisse Würde gewahrt wird. Im historischen Grünen Gewölbe beispielsweise ist jegliche Handynutzung und das Fotografieren untersagt. Natürlich hätte auch ich gerne ein paar Schnappschüsse als Erinnerung gemacht, stattdessen besinnt man sich so aber auf das Wesentliche – die traumhaften Kunstgegenstände.
Das Dresdner Residenzschloss ist weiß Gott nicht das einzige Schloss, das im zweiten Weltkrieg zerstört wurde. Dennoch ist es meiner Meinung nach ein einzigartiges Exempel für den Wiederaufbau.

Nach dem Krieg stand man vor einer großen und wahnsinnig komplizierten Frage.

Wiederaufbau oder nicht? Und wenn ja, wie baut man auf? Historische Fassade und moderne Innengestaltung oder doch der Ursprungszustand? Und möchte man Spuren des Kriegs zeigen, als Mahnmal für die Menschen?

Ich will hier keine kunsthistorische Analyse vornehmen, damit habe ich mich während meines Studiums zu Genüge befasst. Dennoch ist es mir wichtig, auf die Einzigartigkeit der für dieses Beispiel gefundenen Lösung aufmerksam zu machen.

Das Dresdner Residenzschloss wurde von jedem seiner Regenten weiter vergrößert, verschönert und verändert.
Dementsprechend interessant war natürlich die Frage, welchen Zustand man wiederherstellen würde.

Den zum Zeitpunkt der Zerstörung? Oder einen früheren?

Ich bin unglaublich froh, dass die meiner Meinung nach richtigen Entscheidungen getroffen wurden. Der Riesensaal und die Schlosskapelle mit ihrem aufwendigen Schlingrippengewölbe gab es beispielsweise im Jahre 1945 gar nicht mehr. Sie wurden bereits vorher umgebaut und einem anderen Zweck zugeführt. Anhand von Zeichnungen und Skizzen wurden sie dennoch zu neuem Leben erweckt und zeugen nun von ihrer ehemaligen Pracht. Interessant zu wissen ist, dass die heutigen Architekten sich wahnsinnig schwer damit getan haben, das Gewölbe der Kapelle zu rekonstruieren. Trotz neuester Technik benötigten sie mehrere Anläufe bis die Statik hielt.

Auch die noch nicht fertig gestellten Prunkräume August des Starken sollen wieder wie im Jahre 1719 erstrahlen, um von der Pracht dieser Zeit zu ‚berichten‘. In anderen Teilen des Schlosses findet man im krassen Gegensatz dazu kahle und schmucklose Wände und Spuren des Krieges, die an das Schrecken des 13. Februar 1945 erinnern. Den Tag der Bombardierung Dresdens.

Mit dieser Lösung hat man es geschafft, sowohl die Historie und Arbeit der Erbauer und Regenten zu würdigen, dabei die aufwendigsten und bedeutsamsten Teile hervorzuheben, gleichzeitig aber auch an die Gewalt und die Zerstörungskraft des Krieges zu erinnern!

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Ihr merkt, ich brenne für dieses Thema und bin wahnsinnig gespannt, wie die Bauarbeiten voran gehen werden und ob wir wirklich in nur zwei Jahren wieder einen weiteren Teil des Schlosses in neuer alter Pracht kennen lernen dürfen.

Bis dahin kann ich Euch den Besuch der verschiedenen Ausstellungen wärmstens empfehlen und bei weiterem Interesse die Bücher von Prof. Dr. Dirk Syndram, dem Direktor des Grünen Gewölbes und der Rüstkammer. Er ist DER Spezialist, wenn es sich um das Residenzschloss handelt und kann nochmal ganz andere Einblicke ermöglichen, als ich sie hier versucht habe wiederzugeben.

Viel Freude beim Erkunden!

 

Hallo, neues Ich!

Heute ist für mich ein großer Tag. Der Tag meiner optischen Veränderung! Nach knapp zwei Wochen voller Vorfreude und Aufregung, habe ich endlich meine neue Brille abholen dürfen. Ok, eigentlich habe ich sie bereits am Donnerstag abholen dürfen, aber ich habe die Zeit erst einmal gebraucht, um mich an die neue Stärke und die neuen Gläser zu gewöhnen.

Tag der Veränderung klingt vielleicht etwas dramatisch, doch ich war bei unserem Besuch beim Optiker wirklich fasziniert, wie die verschiedenen Brillengestelle mein Aussehen einfach komplett verändert haben.

Meine alte Brille trage ich seit meinem 17. Lebensjahr. Damals habe ich sie zusammen mit meinem Vater ausgesucht, um eine Alternative zu haben, wenn die Kontaktlinsen mal kneifen. Im Laufe der Jahre habe ich mich verändert und inzwischen steht mir das Gestell einfach nicht mehr. Das ist wahrscheinlich auch der Grund, warum es nur vereinzelte Bilder von mir mit Brille gibt.

Sie hat mich durch viele Stunden des Lernens und der Arbeit begleitet, aber so richtig wohl mit ihr, dass ich sie auch mal außerhalb des Hauses oder der Arbeit tragen wollen würde, habe ich mich schon lange nicht mehr gefühlt.

Ich bin nicht mehr die Schülerin, die ich war, als ich sie mir ausgesucht habe. Also dachte ich mir: Neues, verheiratetes und berufstätiges Ich, neue Brille!

Alte Brille

Nachdem ich seit einiger Zeit doch mehr zur Brille als zu Kontaktlinsen greife, was der vielen PC-Arbeit geschuldet ist, wollte ich mir ein schönes und zugleich qualitativ hochwertiges Gestell aussuchen. Gleichzeitig haben sich meine Werte verschlechtert, was die Investition in gute und dünne Gläser zusätzlich rechtfertigte – ich möchte ja nicht mit einer schönen Brille, aber gefühlt 5 cm dicken Gläsern rumlaufen 😉

Leider hatte ich von Dresden aus nicht die Möglichkeit zu meinem Hausoptiker in München zu gehen. Daher habe ich mich von meinem Mann, der langjähriger zufriedener Kunde bei Fielmann ist, überzeugen lassen, einmal seinen Optiker des Vertrauens zu testen. Letztendlich hat mich vor allem das beträchtliche Sortiment an Markenbrillen dazu bewegt, seiner Empfehlung nachzugehen.

Die wahnsinnig kompetente und freundliche Beratung hat mich wirklich überrascht und einen sehr guten Eindruck hinterlassen!

Vor zwei Wochen waren wir dann also gemeinsam bei Fielmann, wo ich mich durch eine Vielzahl an Fassungen probiert habe. Zunächst war ich mit der unglaublich großen Auswahl komplett überfordert…

Ein paar der Versuche habe ich für Euch festgehalten – dabei war ich wirklich erstaunt! Bei jeder Fassung hatte ich das Gefühl im Spiegel eine komplett andere Person vor mir zu haben, mit einer jeweils ganz anderen Ausstrahlung. Was meint Ihr, welche passt zu mir und welche eher nicht?

 

Am Ende habe ich mich dann in eine Brille verliebt, die wirklich zu mir passt und mich in Zukunft wohl auch in allen Lebenslagen begleiten wird. Ich würde sogar so weit gehen zu sagen, dass es Liebe auf den ersten Blick war 😉

 

Wenn Ihr ganz nach unten schaut, dann seht Ihr auch das letztendliche Ergebnis. Ich bin schon unglaublich auf Eure Meinung gespannt! ♥

 

 

Infos

Marke: Ted Baker

Farbe:   Havana, Rosa, Gold

 

Lieblingsdetails:

Die Innenfassung der Brille ist rosa, was sie weicher und femininer wirken lässt.
Aber mein allerliebstes Detail sind die kleinen goldenen Schleifchen an beiden Bügeln!

 

 

 

My Hideaway - Hallo, neues Ich! 5

 

My Hideaway - Hallo, neues Ich! 8

My Dresden Tipp – Restaurant ‚Daniel‘

Der Geburtstag meines Mannes liegt nun schon eine Weile zurück, aber bis jetzt schwelge ich noch in den Erinnerungen an unseren schönen Abend im Restaurant ‚Daniel‘.

Wenn man neu irgendwo hingezogen ist, dann liegt einem die neue Heimat mit all ihren Möglichkeiten zu Füßen. Manchmal ist diese Fülle an Möglichkeiten aber auch erdrückend. Besonders in kulinarischer Sicht.

Ich war auf der Suche nach einem kleinen und gemütlichen Restaurant mit gehobener Küche. Ein Ort, an dem man sich gut unterhalten und gleichermaßen genießen kann.

Über die Empfehlung von Bekannten bin ich auf das Restaurant Daniel aufmerksam geworden, das sich im wunderschönen Barockviertel, nicht weit vom Albertplatz, befindet.

Ich reservierte bereits vorab via Mail einen Tisch für uns und das Vier-Gänge Überraschungsmenü (42 € p.P.).

Der Abend kam und wir wurden bei Betreten des Restaurants unglaublich freundlich begrüßt!
Das ‚Daniel‘ befindet sich im Keller des Hotels Martha, einem Haus mit 100-jähriger christlicher Tradition, in dem schon meine Großmutter vor vielen Jahren bei Ihren Besuchen in Dresden nächtigte – was für ein schöner Zufall!

Wer Keller liest, denkt sofort an dunkle und muffige Räume, was hier auf keinen Fall zutrifft. Das Restaurant befindet sich in einem wunderbar aufbereiteten Gewölbekeller mit offenem Mauerwerk, welches mit seiner orangefarbenen Lichtgestaltung angenehm in Szene gesetzt wird.

Nachdem wir Platz genommen hatten, bestellten wir beide den winterlichen Hausaperitif, einen mit weihnachtlichen Gewürzen versehenen Prosecco-Cocktail. Süffig und perfekt zum Anstoßen! 😉
(Anlässlich des Geburtstages meines Mannes bekamen wir den Aperitif aufs Haus – eine unglaublich nette Geste!)

Alle Gänge wurden als Überraschung serviert und das jeweilige Geheimnis wurde erst am Tisch von der Servicekraft fachkundig gelüftet. Unglaublich aufregend!

Bei der Vorspeise handelte es sich um eine unglaublich gut aufeinander abgestimmte Fischterrine aus Lachsforelle und Farce von Karpfen und Wels. Garniert wurde die Terrine mit verschiedenen Blattsalaten dazu Linsen und einem Brotchip. Ein wirklich gelungener Auftakt!

Vorspeise Daniels
Der Zwischengang war der absolute Höhepunkt – So viel sei verraten.

Uns erwarteten selbst gemachte Wildschweinravioli mit Kürbiswürfeln vom Gartenkürbis, eine Crème vom Hokkaidokürbis, außerdem Rosenkohl und Austernpilze.

Wirklich umgehauen haben uns aber die frischen Cranberrys. Die Kombination der würzigen Ravioli und des Gemüses zusammen mit der süß-säuerlichen Note der Cranberrys haben dem Gericht seine einzigartige Note verliehen. Allein deswegen müssen wir bald mal wieder dorthin zum Essen!

(Das Besondere an diesem Gang war, dass ich im Vorhinein extra via Mail darum gebeten habe, ihn ins Überraschungsmenü zu integrieren. Ich weiß doch, wie sehr Klaus Wildschweinravioli liebt!)

Der Hauptgang war ebenso ein Gedicht. Kalbsrahmragout mit Rahmsauce. Ich sage es Euch, das Fleisch war butterweich. Köstlich! Dazu gab es verschiedenes gedünstetes Gemüse und einen Wickelkloß aus Brötchenknödl (so sagt man hier wohl zu einem Semmelknödl 😉) und Kastanien.

Leider kann ich das Dessert nicht ebenso euphorisch beschreiben. Es war gut, aber keine Sensation. Vor allem im Rückblick auf die vorherigen Gänge, hatten wir ein feineres Dessert erwartet.

Es handelte sich um ein Panna Cotta mit Bratapfelkompott und einer Crème aus Äpfeln und Quitten. Kompott und Crème waren gut, aber die Panna Cotta war leider Gottes wie Gummi. Garniert wurde alles mit einer wirklich schmackhaften Krokantmischung aus verschiedenen Nüssen.  Traurigerweise hat uns die Präsentation des Desserts in der etwas fleckigen Schale nicht mehr überzeugen können. Das war Schade.

Dessert Daniels

Wenn man den Abend Revue passieren lässt, dann ist es absolut keiner Rede wert. So etwas kann passieren, in einem Restaurant Daniel genauso wie auch auf Altholz.
Die Stimmung, das ansonsten traumhafte Essen, die vorzügliche Weinauswahl und der hervorragende Service machten diesen Geburtstag für uns unvergesslich und wir freuen uns schon wiederzukommen.

Herzlichen Dank an das gesamte Team vom Daniels!

My Dresden Tipp - Restaurant Daniels 2

 

Besonderheit

Gewinner bei der Fernsehshow „Mein Lokal – Dein Lokal“

Alle Produkte stammen aus der Region. Ihre Herkunft werden auf Nachfrage liebevoll vom Chef persönlich beschrieben. Vollkommene Nachvollziehbarkeit – das gefällt uns!

Details

Restaurant Daniel
Nieritzstraße 11
01097 Dresden
(Achtung! Ich habe gerade herausgefunden, dass das Restaurant wohl umzieht. Sehr schade um den schönen Gewölbekeller, aber ich halte Euch natürlich auf dem Laufenden.)

50 Plätze im Gewölbekeller
20 weitere auf der Sommerterasse
Das Restaurant besteht seit 4.5 Jahren und wird von Daniel Fischer geführt und bekocht.

 

My Clara

Manchmal fühle ich mich in meine Kindheit zurückversetzt, wenn Freunde uns besuchen kommen.
Damals stand ich aufgeregt an der Tür und begrüßte sie voller Freude, doch sie hatten nur Augen für meine kleine Schwester. Sie war klein, süß, mit langen blonden Haaren und alle wollten sofort mit ihr spielen.

Diese Situationen finden auch heute noch so statt, aber inzwischen steht unsere Hündin Clara dabei im Mittelpunkt. Sie muss nur „Wau“ machen und schon rufen alle „Oh, wie süß!“.

Wer uns kennt, weiß, dass wir seit nunmehr 1.5 Jahren Hals über Kopf in sie verliebt sind. Sie ist einfach unser Partner in Crime, oder besser gesagt in Essen, Kuscheln und Spielen…

Wenn ich mir das so recht überlege, dann ist es eigentlich eine pure Frechheit, dass ihr bisher noch kein eigener Beitrag hier auf dem Blog gewidmet wurde. Ich entschuldige mich recht herzlich bei ihr und all ihren Verehrern und hole dieses Versäumnis nun nach!
Clara ist eine stolze Hundedame von 1.5 Jahren der Rasse Cavalier King Charles Spaniel. Ohja, das ist ein langer Name für so einen kleinen Hund, doch sie macht ihrem Namen alle Ehre.

Manche haben sie zuhause schon zur Prinzessin von Altholz gekürt, da können andere einpacken dagegen.

Prinzessin Clara

Bereits von klein auf, wusste sie sich gegenüber ihren vier Geschwistern durchzusetzen. Sie war die schwerste im Wurf und bekam immer am meisten Milch ab – inzwischen ist sie die schlankste von allen, weiß aber gutes Essen durchaus zu schätzen (noch so eine Eigenschaft, die mich an meine Schwester erinnert).

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In der Mitte sitzt die kleine Karina Klara – unsere Clara

Im zarten Alter von nur 6 Wochen durften wir sie das erste Mal besuchen. Die Zucht aus der sie stammt, erklärt auch ihre guten Manieren, denn sie heißen „Royal Champions“! Lustigerweise befindet sich diese Zucht in Leipzig, was wahrscheinlich auch der Grund ist, weswegen sie sich hier in Sachsen so wohl fühlt. Es handelt sich einfach um ihr natürliches Habitat.


Der kleine Welpe, der uns erwartete, war einfach unglaublich süß und auch seine Mutter akzeptierte uns sofoer (Siehe oben)! Anhand der Fotos, die wir vorab von den Züchtern erhalten hatten, konnten wir uns ihre tatsächliche Größe überhaupt nicht vorstellen und waren letztendlich komplett hingerissen von diesem kleinen, fiependen Meerschweinchen, das von seinen Artgenossen einfach umgerannt wurde.

Ja, das sollte unsere Clara sein und so holten wir sie nach nur fünf weiteren Wochen ab.

Sie wurde größer, frecher und lernte wahnsinnig schnell dazu. Vor allem aber, wie sie ihre Umgebung um den Finger wickeln kann.

Ich habe noch keinen Hund erlebt, der so anpassungsfreudig ist wie sie. Möchte ich ausschlafen, dann legt sie sich zu mir und träumt mit mir um die Wette.

Muss ich mal früher aufstehen, begleitet sie mich… Nein von wegen, sie liegt in ihrer Kiste und schaut mich genervt an, warum ich sie jetzt an ihrem Schönheitsschlaf hindere.

Ihr merkt schon, es ist eine Beziehung auf Augenhöhe. Doch da fragen sich einige, wie wir ausgerechnet auf diese Rasse gekommen sind. Oft werde ich auch gefragt, warum wir uns nicht für einen Jagdhund entschieden haben. Die Antwort darauf ist relativ einfach.

Wir suchten einen Hund, der klein und ruhig ist. Vor allem auf Altholz, wo man doch einige Zeit im Restaurant verbringt. Außerdem gehen wir nicht oft genug auf die Jagd, um einem Jagdhund die nötige Betätigung bieten zu können.

(Wie Ihr unten seht, hat Clara entgegen der eigentlichen Rassebeschreibung durchaus eine gewisse Affinität zur Jagd!)

Der eigentliche Grund für unsere Entscheidung für einen Clara-Hund, wie meine Brüder immer so süß zu sagen pflegen, liegt in meiner Kindheit:

Mit ungefähr 12 Jahren habe ich mit meiner Familie Urlaub in Mexiko gemacht. Wir fuhren gemeinsam mit einer alten Freundin meines Vaters zu ihrem Wochenendhaus nach Valle de Bravo. Das ist eine schöne kleine Stadt an einem See, ungefähr 2,5 Stunden von Mexiko City entfernt.

Das Grundstück lag in einem Wald und verfügte neben dem Haupthaus auch über ein kleines Häuschen für den Hausmeister. Für uns Kinder war das Anwesen ein Traum, denn wir konnten inmitten der Natur spielen ohne beaufsichtigt werden zu müssen. Aber eigentlich wollten wir vor allem wegen Cookie, der Hündin des Hausmeisters, im Garten sein, um mit ihr toben zu können.

Ein Cavalier King Charles Spaniel, wie aus dem Bilderbuch. Damals habe ich mich in diese Rasse verliebt. Täglich besuchte uns die kleine Cookie, kuschelte und spielte mit uns. Wir waren wahnsinnig traurig, als wir wieder fahren mussten und ich kann mich noch heute daran erinnern, wie sie hinter unserem Auto hergelaufen ist und mich dabei mit ihren treuen Augen angesehen hat.

Leider musste ich vor ein paar Jahren erfahren, dass Cookie gestorben ist. Ich glaube das war der Moment, als ich entschieden habe, mir irgendwann einen solchen Hund zu kaufen.

Doch die Geschichte dieser bezaubernden Rasse ist noch viel älter als ich es damals gedacht hätte. Schon auf Werken berühmter Künstler ab dem 13. Jahrhundert wurden diese kleinen Schoßhunde porträtiert. Vor allem in Begleitung von Kindern und Damen wurden sie gezeichnet. (Oder war es andersherum? 😉)

Vornehmlich hielt sich der höhere Adel diese Rasse, woher auch der Name stammt. König Charles I von England, welcher von 1600-1649 lebte, und sein Nachfolger King Charles II waren so vernarrt in diese kleinen Hunde, dass diese nach beiden Regenten benannt wurden.

So perfekt das Leben der Royals zu sein schien, umso perfektere Cavaliere wünschten sich auch die Menschen. Die Folge dessen war eine völlige Überzüchtung der Tiere, die viele Leiden mit sich brachte.

Glücklicherweise haben sich wahre Hundefreunde gefunden, die sich stark für die Rückzüchtung dieser Rasse eingesetzt haben. Dieser Tatsache geschuldet, können wir uns jetzt an einer vollkommen gesunden Clara erfreuen.


Was aber ist so besonders an unserer Clara, dass sie uns jeden Tag aufs neue die Show stiehlt?

Neben ihrer Herzlichkeit und ihrer Sanftmütigkeit, ist es wohl die Art und Weise, wie sie einen anschaut. Und das nicht nur, wenn sie etwas haben möchte. Ok, Essen möchte sie eigentlich immer haben. Ich würde mal sagen „Wie der Herr, so’s Gscherr!“ 😉

Claraliebe

Clara ist sehr einfühlsam und kann meinen Gefühlszustand sofort einschätzen. Wenn ich traurig bin oder mir weh getan habe, dann umsorgt sie mich, kuschelt sich an mich. Wenn ich aber sauer bin, dann lässt sie mir den nötigen Abstand.

(Wie sie aussieht, wenn sie sauer ist, seht ihr hier – Einmal nach dem Duschen und einmal nach dem Aufwecken!)

Wenn ich das so niederschreibe, dann klingt das nach den Eigenschaften eines perfekten Mannes. Sorry Klaus, aber das musste einfach mal festgestellt werden.

Besonders schön mit anzusehen ist, wie Clara auf Kinder zugeht. Sie liebt meine Brüder und auch von kleinen Kindern ist sie fasziniert. Ich kann es schon jetzt nicht erwarten, wenn wir eines Tages selbst eine Familie gründen und Clara Geschwister bekommt.

Family
Ja, ihr lest richtig. Clara ist für uns mehr als nur ein Hund. Sie ist ein Familienmitglied. Oft benimmt sie sich so menschlich, dass ich fast darauf warte, sie könne anfangen zu sprechen. Vielleicht fange ich auch schon an etwas an zu spinnen vor Liebe, also lieber ein paar Fakten.

Besagter König Charles war so vernarrt in die Rasse, dass diese Zugang zu allen Räumlichkeiten des Palastes erhielten. Selbst für das Parlament galt diese Regelung. Dieses Zutrittsrecht wurde sogar in einem Gesetz festgeschrieben, welches bis heute nicht aufgehoben wurde.

(Auf dieses tolle Faktum habe ich mich immer gerne berufen, wenn ich Clara mit an besondere Orte nehmen wollte, doch leider habe ich erfahren, dass erst vor kurzem einer englischen Züchterin der Zutritt in Begleitung ihres Cavaliers verwehrt wurde.)

Davon lasse ich mich aber nicht in meiner Begeisterung über die Rasse hemmen, denn für mich ist sie einfach der perfekte Begleiter. Also neben meinem Mann. 😉

Natürlich hat aber auch eine stolze Clara-Hündin so ihre Macken. Ich habe ja schon angesprochen, dass sie durchaus ein Gespür für gutes Essen hat. So hinterlässt sie nach jeder Mahlzeit immer einen Anstandsrest, der natürlich nur Trockenfutter beinhaltet. Außerdem haart sie leider beim Fellwechsel ganz gehörig, sodass ich mir sicher schon die ein oder andere Decke hätte anfertigen können.

Dennoch könnten wir uns keinen besseren Hund vorstellen als unsere Clara. Und aufgrund all dieser wunderbaren Eigenschaften kann ich es ihr auch verzeihen, wenn sie immer wieder aufs neue alle Aufmerksamkeit auf sich zieht!

Clara 4

Quelle: (VDH, ICC, Kleinhunde-Nord)